Sonntag, 10. September 2017

Ein kleiner Ferienbericht aus dem Süden Teil 2


Heute erzähle ich Euch von den Märkten, 
der Schokoladenfabrik, 
dem Parco Ciani in Lugano und sonstiges, 
dass es zu erzählen gibt.





Unser erster Ausflug nach Lugano, galt mehr den Kindheitserinnerungen und dem schlendern durch die vielen Geschäfte. 


Lugano ist eine Stadt.
 Nicht wirklich romantisch und irgendwie begleitet einen stets das Gefühl, 
viel zu wenig Geld im Portemonnaie zu transportieren.
Allerdings gönnten wir uns eine Fahrt mit der kleinen Touristenbahn 



und fanden einen Kaffeewagen mit ganz himmlischem, richtigen Kaffee.
Das zweite mal wurden wir von einer kleinen Mission geleitet – 
wir wollten unbedingt Besitzer von Pizzateller werden 
und den botanischen Park Ciani besuchen.


Gerade wenn man nach dem Shoppen, ein bisschen durch atmen möchte
 ist dieser Park empfehlenswert. 


Obwohl er direkt an der Promenade liegt, 
spürt man gleich eine sehr entspannte Atmosphere. 
Einige verbrachten die Mittagspause gemütlich auf der Wiese, 
andere nutzten die „Sportecke“ wo Geräte kostenlos genutzt werden können, 
Pärchen genossen die schöne Sicht über den See...
es war wirklich sehr schön. 



Nicht zu vergessen, die wunderbare Pflanzen vielfalt, die Palmen, Blüten und Bäume.






Danach suchten wir unsere Pizzateller.
 In dem Geschäft, in welchem wir diese Teller dann fanden, 
besuchten wir zuerst noch die Spielzeugabteilung. 
Ich könnte nun erzählen, das wir ein Geschenk suchten aber nein, 
egal wie erwachsen wir sein können, wir lieben Spielzeuabteilungen. 
Und da sass er...der traurigste Teddy den wir je sahen 
– der Preis war herabgesetzt, wohl weil ihm ein Faden aus dem Kopf kam...
naja...was soll ich sagen....
wir tauften ihn Lonely und er wohnt nun bei uns :)


könnt ihr verstehen, wieso wir ihn mitnehmen mussten ;)





Sonntags in Cannobio (Italien)



Jeweils Sonntags von 8 – 13 Uhr findet in Cannobio ein herrlicher Markt statt, ob Lebensmittel, Kleider, Taschen, Kunst, Schmuck, Knöpfe etc hier findet man beinahe alles.


Da dieser Markt sehr beliebt ist und dies in einer sehr heimeligen Stadt, empfiehlt es sich nicht mit dem Auto an zu reisen. Eine fahrt mit dem Schiff oder dem Bus macht mehr Freude in diesem Fall.

Wunderschöne, kleine Gassen führen zum Markt und auch sie sind eine Attraktion für sich.






Wenn einem das Markttreiben etwas zu bunt wird, 
sollte sich in einem der vielen Cafes oder Restaurants ein Päuschen gönnen 
und zum Beispiel eine Tessinerplatte mit seinen liebsten teilen 
– das macht glücklich ;)
Oder sich eine Abkühlung gönnen, denn neben dem Markt gibt es eine grosse Wiese und ein Strandbad.

Die Eindrücke und die vielen Menschen überforderten mich manchmal ein bisschen 
-das merkt ihr dann, wenn es von einem Bericht keine Fotos gibt.
So wie von den Märkten ;)
Sie waren fantastisch, aber die Kamera hatte in dieser Zeit Pause.




Schokoladenfabrik in Caslano

Das wird nun etwas knifflig. Denn obwohl ich gerne das Positive sehe, fällt es mir hier etwas schwer.


Wenn ich ausser acht lasse, dass wir eine längere Anfahrt hatten
 und das Museum gleich beim Eintreten auch beinahe schon gesehen hatten, 
und die Fabrik selber, sehr laut und auf eine Art und weise sehr lieblos war 
– wenn ich dies ausser acht lasse, 
bleibt immer noch eine totale Unfreundlichkeit des Personals und dies ist für mich 
ein Grund, nicht nochmals dorthin zu wollen. 
Es ist schade und ich schreibe nicht gerne so, 
aber wenn man mit kindlicher Vorfreude 
in eine hoch angepriesene Schokofabrik fährt, 
ist die Enttäuschung dann doch etwas da.




Um diesen Teil des kleinen Urlaubsberichtes schön zu beenden, 
möchte ich weitere Sonnenaufgangs-Augenblicke zeigen, 
von denen ich wirklich nicht genug schwärmen kann. 
Ihr versteht bestimmt wieso.

Ein Morgen am Lago Maggiore


















Freitag, 8. September 2017

Wunderliches im geheimnisvollen Wald



Bevor ich einen weiteren Teil des kleinen Ferienberichts schreibe, war mit heute nach Wald.
Ich wollte möglichst quer durch den Wald zu laufen und die Wege,
sobald wie möglich, meiden. 



Ein minimales Gefühl von Abenteurerin. 
Die Sonne wollte mich nicht begleiten, was mir aber nicht viel aus macht. 
Ich mag die eher düstere, mystische Waldstimmung genau so sehr 
wie Sonnenstrahlen im Wald. 
Es erstaunt mich immer wieder, wie viele „Gesichter“ mir mein Wald zeigt.


Wenn ich mein Wald schreibe, meine ich dies nicht besitzergreifend. 
Es ist mein Lieblingswald, mein Ort der Erholung 
und des glücklich sein, schwerelos.

Ich bin unendlich Dankbar für die Zeit die ich dort verbringen darf, was ich entdecke und lerne, bestaune und geniesse.

Heute war mein erstes Ziel, ein kleines Wäldchen.
Inmitten des grossen Waldes, entdecke ich immer wieder kleinere, dunkle Waldstücke – manchmal scheint es so, als würden sie sich speziell gut verstecken. 
Finde ich aber solche wunderbaren Orte,
 lassen sie mich meist nicht mehr los und werden zu den liebsten Stellen des Waldes.


Als ich mich heute durch ein Gebüsch kämpfte, 
um an der anderen Seite in mein „Wäldchen“ zu kommen, 
war es doch ziemlich dunkel und eine Stimmung... nicht unheimlich, 
aber ein bisschen sonderbar. 
Da ich es sonderbar mag, war dies kein Problem. 
Und ich habe gelernt, Dinge des Waldes nicht immer verstehen zu müssen.


Aber heute - und davon habe ich Fotos mitgebracht – 
wurde meine Neugier durch geordnete Tannenzapfen geweckt. 
Es ist nicht das erste mal, dass ich solche sortierte Ansammlungen von Tannenzapfen, Moosen oder Steinen Fotografiert habe, 
aber diese Anordnung heute fand ich doch sehr faszinierend. 
Da ich mich unter anderem ein bisschen mit Naturreligionen beschäftige, 
weiss ich, dass es Menschen gibt welche an Naturgeister glauben
 und solche „Gaben“ im Wald schenken. 
Ob es hier jemanden gibt der diese vielen Geschenke hinterlegt? 
Oder ist es ein Eichhörnchen, welches einen künstlerischen Sinn für Ordnung hat? 
Man weiss ja nie ;)

Aber ich mag dieses Geheimnis, es macht den Wald noch spannender und vielleicht kann ich dieses kleine Rätsel irgendwann lösen, vielleicht auch nicht.


In diesem Sinne, bleibt neugierig!